Union - Währungen / Geld


Allgemeines

Zu Beginn des Krieges gab es im Norden zwei Arten von Geld. Der größte Teil bestand aus Gold- und Silbermünzen. Der andere Teil bestand aus Papiergeld, welches von verschiedenen Privatbanken herausgegeben wurde. Während des Krieges begannen die Menschen, die Münzen zu horten, weshalb es größere Probleme gab. Die US-Notenbank begann daher im Jahr 1862, sog. "Greenbacks" als Papiergeld auszugeben. Dieses Geld verbreitete sich schnell. Über 50 % der im Umlauf befindlichen Werte bestanden aus den Geldscheinen. Im Jahr 1863 beschloss man zusammen mit Steuererhöhungen ein Gesetz zur Regulierung der Banken. In der Folgezeit verschwanden die Geldscheine der privaten Banken. Die Gesetze griffen im Süden erst nach der Beendigung des Krieges.


Repliken / Kopien

1 Dollar / Pennsylvania / Bank of Montgomery County / 1865

Auf dem Schein sind 4 Offiziere abgebildet, die im County gelebt haben (von links nach rechts): General Adam Slemmer, General Winfield Hancock, general Hartranft und Colonel Edwin Schall.

   

1 Dollar / Illinois / Bank of Quincy / 1861

Die sehr feinen Zeichnungen zeigen Indianer bei der Büffeljagd. Die Bank von Quincy wurde im Jahr 1856 gegründet und im Jahr 1862 geschlosen.

   

1,50 Doller / Washington DC / Farmers & Merchants Bank / 1862

Die Banknote mit dem ungewöhnlichen Wert zeigt das Portrait von Andrew Johnson, dem Vizepräsidenten der Union. Dieser wurde nach dem Anschlag auf Abraham Lincoln Präsiden der Vereinigten Staaten von Amerika.

   

1 Dollar / New York Merchants Bank / 1862

Die Banknote wurde in New York ausgegeben. Auf ihr befindet sich das Portrait von Zachary Taylor, dem Präsidenten der Bank.

   

2 Dollar / Maine / Sanford Bank / 1861

Auf der Banknote werden vornehmlich die Industrien in Maine dargestellt.

    

1 Dollar / Nebraska / Bank of DeSoto / 1863

Die feinen Zeichnungen zeigen in der Mitte die Kornernte, das Leben einer Indianerfamilie auf der linken Seite und Daniel Webster auf der rechten Seite.


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Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia - Library of Congress

Daten und Links ohne Gewähr (04.2014)